Namibia 2024
Dienstag, 4. Juni 2024
Vic Falls
Tja, nun ist er schon wieder da - der letzte Abend. Dabei sind wir ja gerade erst in Zimbabwe angekommen...
Heute morgen klingelte der Wecker schon kurz nach halb 7. Die letzten Sachen noch zusammengepackt, einen groossen Kaffee genommen und ein kleines Frühstück, und dann waren wir zur Abholung bereit. Aber es kam keiner.... Casi hat dann unsere Reiseagentur angetextet, die wiederum die Shuttle-Firma und siehe da - mit 40 Minuten Verspätung ging es dann los Richtung Zimbabwe. Der Abschied vom Hotel fiel uns sehr leicht, würden wir auch nie wieder buchen. Aber Botswana ist ein tolles Land: die Menschen sind super freundlich und entspannt, wir haben uns nie unwohl gefühlt, und die Tierwelt ist natürlich auch super. Also, immer wieder gerne nach Botswana. Aber jetzt waren wir ja auf dem Weg nach Zimbabwe, wo wir die letzte Nacht verbringen. An der Grenze war es tatsächlich komplett leer und wir waren mit den Formalitäten nach 10 Minuten durch. Die Grenzbeamten waren hier sogar freundlich und konnten lächeln - erstaunlich. Gleich hinter der Grenze beginnt der Zimbabwe Nationalpark, den wir durchfahren mussten um zu den Vic Falls zu kommen. Da haben wir natürlich noch unsere tägliche Dosis Elefanten schnell mitgenommen :-). Gegen 10.00 Uhr waren wir dann schon an unserem heutigen Hotel, Shongwe Lookout, angekommen. Hier haben wir dann mal wieder ein bisschen Luxus, genau das richtige für den Abschluss. Obwohl ich mich mit den ganzen gestylten Menschen hier auch nicht so wohl fühle. Egal, ist nur eine Nacht und ein bequemes Bett und eine geile Dusche haben wir uns verdient! Obwohl wir so früh da waren, haben wir gleich ein Zimmer bekommen. Kurz fertiggemacht und dann machten wir uns auf den Weg zu den Wasserfällen, die ca 2,5 km entfernt sind. Auf dem Hinweg ging es immer schön bergab und die Temperatur war auch recht angenehm. Um so näher wir den Fällen kamen, um so mehr Menschen waren auf den Strassen. Schon wurden wir ständig angesprochen, weil man uns irgendwelche Dinge verkaufen wollte, unter anderem wurden uns auch Milliarden der einheimischen Währung (Zimbabwe Dollar) angeboten. Die Inflation hier ist enorm hoch, daher wird hier eigentlich alles nur noch in US Dollar gehandelt. Auch das Visum musste in US Dollar bezahlt werden. Dann waren wir endlich am Park. 50 $ Eintritt ist echt happig, aber alternativlos. Und wir haben es nicht bereut! Die Fälle sind wirklich überwältigend. Im Gegensatz zu den Niagara Falls, ist hier rundherum sehr viel Natur, es ist auch nicht so überlaufen. Wir sind in aller Ruhe die gesamten Fälle (der zimbabwischen Seite) abgelaufen, ordentlich nass dabei geworden (trotz Regenjacken, die wir uns im Park geliehen haben) und haben die Zeit einfach genossen. Anschliessend sind wir noch auf die Grenzbrücke nach Sambia gegangen. Die Fälle sind eigentlich auf der sambischen Seite, aber auf der zimbabwischen besser zu sehen. Gut, den Gang auf die Brücke hätten wir uns sparen können, war nicht sehr spektakulär, aber so können wir behaupten auch in Sambia gewesen zu sein (allerdings ohne Stempel im Pass, weil wir nicht wirklich eingereist sind). Danach machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel... und der Weg war steinig und schwer... und immer bergauf... und es war heiss. Im Hotel angekommen sind wir nur noch aufs Bett gefallen, und ne Dusche war auch schon schon wieder nötig. Insgesamt sind wir heute fast 15 Kilometer gelaufen, daher waren wir froh, dass wir zum Essen nicht mehr irgendwo hinlaufen bzw fahren müssen. Abends würde ich hier definitiv nicht mehr zu Fuss irgendwo hin laufen! Das Essen im Hotel war auch wirklich gut, der Gin anschliessend auch. Und nun gehts gleich ins Bett... die letzte Nacht... Morgen werden wir um 12.00 zum Flughafen gefahren, dann gehts auf nach Windhuk, dann weiter nach Frankfurt und nach Hause. Ich freue mich, dass ihr wieder mit uns gereist seid und hoffe, ihr seid nächstes Jahr auch wieder dabei - dann gibt es wieder mal ne Afrika-Pause (wahrscheinlich).
Zum Schluss noch ein kurzes Fazit: es war wieder ein toller Urlaub, mit unglaublich schönen Tiersichtungen, total entschleunigend. Mein Herz schlägt weiterhin für Afrika - für die Tiere, die Landschaften und auch für die offenen, freundlichen Menschen hier. Botswana werden wir bestimmt nochmal länger besuchen, Zimbabwe hingegen eher nicht. Aber es gibt ja auch noch andere Länder und Kontinente, die bereist werden wollen :-)
Montag, 3. Juni 2024
Letzter Tag in Botswana
Heute konnten wir tatsächlich mal länger schlafen, denn die Holländer über uns, sind auch erst später aufgestanden. Für heute vormittag stand nur tanken und shopping auf unserem Plan. Dieser ging nur teilweise auf, denn Suzie wurde schon heute morgen abgeholt, als wir gerade frühstücken waren. Der Fahrer, der seit 20 Stunden von Windhuk aus unterwegs war, kam halt schon früher an und musste ja den ganzen Weg bis Windhuk wieder zurück. Somit konnte ich mich gar nicht richtig von Suzie verabschieden...snüff. Nun gut, dann halt nicht mehr tanken und zum shoppen ging es dann mal zu Fuss. Soo gross ist Kasane dann ja auch nicht - im Prinzip nur eine lange Hauptstrasse. Auf jeden Fall war das Mitbringsel-kaufen erfolgreich :-) Wir haben sogar noch Mini-Geckos für unsere Terrassenwand gefunden! Zwischendurch waren wir dann noch einen leckeren Kaffee bzw Cappuccino trinken und haben geguckt, wo wir abends essen gehen. Danach haben wir noch im Hotel gechillt bis wir zu unserer Bootsafari aufgebrochen sind. Wir hatten das Boot sogar für uns allein und wir durften der Guidin (endlich sogar mal eine Frau!) unsere Wünsche äussern. Ok, sie meinte dann, dass unsere Chance auf einen Leopard bei 0% und Löwe bei 2% liegt. Witzigerweise hatte sie uns gestern auch in unserer Suzie im Park stehen gesehen. Suzie ist hier schon bekannt wie ein bunter Hund :-). Die Bootstour war jedenfalls echt klasse, auch wenn wir, wie immer, keine Katzen gesehen haben. Dafür haben wir heute sogar 4 Warane gesehen, die ich mindestens so toll finde, wie Löwen. Und mein Highlight der Tour war, dass wir quasi einen Kampf eines Adlers mit einem Waran um einen Fisch miterleben durften - absoluter Hammer. Da hat sogar unsere Guidin die Kamera rausgeholt. Und so nah wie heute war ich auch noch nie an einem Krokodil dran - das war Gänsehaut-Feeling... Und das nächste Highlight war dann die Flussdurchquerung unserer Elefantenherde von gestern. Die Minifanten waren wieder sooo niedlich. Hach, was wird mir meine tägliche Dosis Elefanten fehlen...
Abends waren wir dann beim Italiener essen, nicht weit von unserem Hotel, da wir ja zu Fuss unterwegs waren. Naja, das Essen war gestern abend besser, aber wir sind satt geworden und hatten eine total nette, freundliche Kellnerin (im Gegensatz zum Hotel hier...). Den Fussweg im Dunkeln zurück ins Hotel haben wir auch ohne Vorkommnisse überlebt. Nun haben wir schon unsere Koffer wieder gepackt, denn morgen gehts dann zur letzten Station: die Viktoria Fälle in Zimbabwe. Der Fahrer wird uns gegen 8.00 Uhr (hoffentlich nicht wieder sehr viel früher) abholen und über die Grenze bringen. Mal gucken, wie lange es dauert - zwischen 15 Minuten und 3 Stunden ist alles möglich. Morgen abend werde ich dann (hoffentlich) wieder berichten...
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Vic Falls
Tja, nun ist er schon wieder da - der letzte Abend. Dabei sind wir ja gerade erst in Zimbabwe angekommen... Heute morgen klingelte der Wecke...
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Tja, nun ist er schon wieder da - der letzte Abend. Dabei sind wir ja gerade erst in Zimbabwe angekommen... Heute morgen klingelte der Wecke...






















































