Samstag, 25. Mai 2024
Von Etosha nach Onguma
So, da das gerade hier so flutscht, mache ich doch gleich mal weiter.
Nach unserem (erfolglosen) Sonnenaufgangsdrive, fuhren wir wieder zurück ins Camp, gönnten uns ein nicht so gutes Frühstück (ok, wir wurden trotzdem satt), checkten aus und machten uns auf die Bandscheibentestfahrt... Hatten wir die Wege in gar nicht soooo schlechter Erinnerung, wurden wir eines besseren belehrt (jetzt werde ich hier gerade von einem Rudel Zebramangusten abgelenkt, die hier um den Pool rumlaufen und Spass haben... ach, und jetzt noch Kudus am Wasserloch... menno, ich will doch einfach nur bloggen). Wo war ich? - Ach ja, die Strassen im Etosha - einfach nur furchtbar! Wie manche es schaffen, hier mit einem Golf durchzufahren, ist mir ein Rätsel. Die Fahrt quer durch den Park, vom Anderson Gate bis zum Lindquist Gate, war auf jeden Fall echt anstrengend und verdirbt einem ein wenig die Freude am Park. Wir hatten wieder kein Glück mit den Raubkatzen. Dafür wurden wir wieder von einer Elefantenherde mit einem Minifanten getröstet. Ausserdem hatten wir noch Erstsichtungen, wie Kuhantilopen und Sekretär. Nach knapp 6 Stunden Parkfahrt, mussten wir dringend unsere Knochen wieder an die richtigen Stellen im Körper befördern, und beschlossen den Park zu verlassen. Gleich hinter der Parkausfahrt war dann schon die Einfahrt zu unserer neuen Unterkunft: Onguma Nature Reserve. Das Reservat grenzt direkt an den Etosha, ist auch riesig gross, beherbergt 5 Camps und wird aber im Gegensatz zum Etosha, privat geführt. Es gibt hier die Möglichkeit die gleichen Tiere zu sehen wie im Etosha. Unter anderem haben sie eine grosse Löwen und Leopardenpopulation. Wir haben also noch Hoffnung! Unser Camp ist dad Forest Camp, mitten im Wald gelegen. Wir haben einen Bungalow, der mehrere hundert Meter von der Rezeption / Restaurant entfernt liegt. Tagsüber dürfen wir zu Fuss dorthin laufen, morgens und im dunkeln nicht. Es gefiel uns hier auf Anhieb. Der Bungalow ist super-schön, wir wurden gleich von einigen Ockerfussbuschhörnchen, Graulärmvögeln, Maskenbülbüls etc begrüsst. Und dann kam noch das Zebramangustenrudel zum Trinken vorbei.... einfach nur unbeschreiblich schön! Nach dem Abendessen (sehr lecker hier) fuhren wir mit dem Auto wieder zurück zum Bungalow. Wenn man sich tagsüber nicht vorstellen kann, dass hier irgendetwas passieren kann, fühlt es sich im Dunkeln doch ganz anders an. Vor allem wenn man auf dem kurzen Weg vom Auto zum Bungalow auch noch einen Löwen brüllen hört! Ich hab mir dann auch dreimal überlegt, ob ich noch eine rauchen gehe...
Heute morgen habe ich dann mein Geburtstagsgeschenk von Casi einlösen können: einen Bush Walk. Aber vom heutigen Tag berichte ich dann morgen weiter :-)
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Vic Falls
Tja, nun ist er schon wieder da - der letzte Abend. Dabei sind wir ja gerade erst in Zimbabwe angekommen... Heute morgen klingelte der Wecke...
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Tja, nun ist er schon wieder da - der letzte Abend. Dabei sind wir ja gerade erst in Zimbabwe angekommen... Heute morgen klingelte der Wecke...
























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