Dienstag, 28. Mai 2024

1. Tag Ndhovu River Lodge

So, heute versuche ich mal am Nachmittag zu bloggen, vielleicht funzt das Internet jetzt besser ;-) Gestern morgen haben wir uns von der Taranga auf den Weg gemacht zur Ndhovu Lodge, Strecke ca 220 km. Natürlich gab es zwischendrin immer wieder Roadblocks von Rindern oder Ziegen. Und dann kamen wir schon nach Rundu, die 2. grösste Stadt von Namibia. Total wuselig und ein bisschen chaotisch, und nur Einheimische. Aber so viel wie hier an einem Montag Mittag an Menschen unterwegs ist, davon träumt jede deutsche Innenstadt. Wir legten einen Stop in der Mall ein (ohne Parkplatzwächter!) und stockten im Supermarkt unseren Wasser- und Keksvorrat auf. Ach ja, und suchten lange nach einem Geldautomaten, vor dem keine lange Schlange stand. Bargeld holen scheint eine Lieblingsbeschäftigung der Namibianer zu sein. Mir gefiel dieses Gewusel und diese chaotische, aber trotzdem entspannte, Stadt. Gerne hätte ich in einem Cafe gesessen und People Watching gemacht, aber so etwas gibt es hier nicht (hmm, Marktlücke?). Total faszinierend finde ich die Frauen, die alles mögliche auf ihren Köpfen transportieren... Hammer, ich schaffe es noch nicht mal ein Buch zu balancieren... Gegen 14.00 Uhr kamen wir dann auf der Ndhovu Lodge an, wo wir 3 Nächte bleiben. Von unserem Zelt können wir direkt auf den Okavango schauen, der tatsächlich dieses Jahr einen guten Wasserstand hat, mehr sogar als letztes Jahr. Wir sind hier quasi mitten im Bwabwata National Park, der fast den gesamten Caprivi einnimmt. Der Park ist in mehrere Ariale unterteilt (ohne Zäune): auf unserer Seite ist gleich der Mahangu, auf der anderen Flussseite die Buffalo Core Area. Aber gestern sind wir erstmal angekommen und haben dann noch eine Sonnenuntergangsbootsfahrt mitgemacht. Die war auch richtig toll, und nicht nur wegen des Sonnenuntergangs. Wir haben zig verschiedene Vögel gesehen, deren Namen wir natürlich schon wieder vergessen haben, Krokodile, Hippos und eine riesengrosse Herde Elefanten. Die war der absolute Wahnsinn - mindestens 70 - 80 oder mehr Tiere! Anschliessend gab es dann super leckeres Abendessen, welches hier alle Gäste gemeinsan an langen Tischen einnehmen. Bald darauf ging es dann auch schon ins Bett.

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Vic Falls

Tja, nun ist er schon wieder da - der letzte Abend. Dabei sind wir ja gerade erst in Zimbabwe angekommen... Heute morgen klingelte der Wecke...