Mittwoch, 29. Mai 2024
Elefanten können wir
Nach einer tatsächlich sehr guten Nacht (man kann auch bestens mit Hippo-Grunzen, Elefanten-Tröten und Löwengebrüll schlafen) und einer tatsächlich heissen Dusche, machten wir uns morgens auf zur Selbstfahrer-Safari in den Mahangu Park. Der Park ist relativ klein, es gibt im Prinzip auch nur 2 Loops, die man selbst fahren kann. Wovon der eine tatsächlich nur von erfahrenen 4x4 Fahrern befahren werden sollte. Da ich Schisser bin und schon einige Reiseberichte gelesen habe, in denen auch vor der Strecke gewarnt wurde, habe ich Casi die Strecke ausgeredet. Aber auch die "normale" Strecke ist total toll. Der Park hat uns auf Anhieb gefallen. Wir sind die Wege langsam entlang gerollt, immer wieder gestoppt um die Tiere zu beobachten und zu fotografieren. Dabei haben wir auch so einige Erstsichtungen wieder gehabt: Lechwe Antilopen, Tsessebe, Säbelantilope, Buschbock. Was uns natürlich nicht vor die Linse kam - Löwen, war ja klar. Der Park ist noch naturbelassener als der Etosha und es war kaum jemand dort unterwegs - einfach nur schön. Auf dem Rückweg auf der Hauptstrasse, fiel mir dann gerade ein, dass wir noch gar keine Elefanten gesehen haben. Kaum ausgesprochen, standen sie schon vor uns: einige Kühe mit Kindern, leider auf beiden Seiten der Strasse. Ein Lütter gab uns deutlich zu verstehen, dass wir Abstand halten sollen, was wir natürlich sofort gemacht haben. Als dann fast alle auf eine Seite gewechselt sind, konnten wir die Herde passieren. Wir beschlossen, den 10 km Weg zum Wasserloch auch noch abzufahren. Dieser schmale Weg ist auch nur mit 4x4 zu befahren, aber nicht sooo anspruchsvoll, wie die andere Strecke. Blöd bei dieser Strecke ist, dass der Weg sehr schmal ist und an den Seiten dicht bewachsen, so dass man kaum Tiere sichten kann. Und wie sollte es auch anders sein, stand plötzlich eine Elefantenbullenherde am Weg. Upps. Sie sahen zwar recht friedlich aus, aber das kann sich natürlich sehr schnell ändern. Wir legten also den Rückwärtsgang ein, fuhren etwas zurück und warteten. Vorbeifahren war keine Option! Zum Glück bewegten sie sich dann ein Stück vom Weg weg, weiter in den Busch. Nur einen Bullen haben wir aus den Augen verloren, der auf der anderen Wegesseite war. Wir gingen dann aber das Risiko ein und fuhren den Weg weiter (wenden war bei dem schmalen Weg auch nicht möglich). Ging auch alles gut, unbehelligt erreichten wir dann das Wasserloch. Erwartungsgemäss war hier nur wenig los, es war Mittagshitze. Trotzdem blieben wir stehen, denn die Gefahr war zu gross, auf dem (gleichen) Rückweg wieder auf die Bullen zu stossen. Ich muss euch nicht sagen, was passierte: die Herde kam natürlich zum Wasserloch. Wagen also so positioniert, dass wir einen Fluchtweg haben und dann die Herde beobachtet. Nach kurzer Zeit kam dann noch eine weitere Bullenherde dazu, und versperrte uns kurzzeitig unseren Fluchtweg. Na toll... GsD gesellten sie sich dann zu der vorhandenen Herde. Nach kurzer Beobachtung entschieden wir, dass wir jetzt den Rückweg antreten sollten, der dann auch ohne weitere Vorkommnisse bewältigt wurde. Genug Adrenalin für heute, ab zurück zur Lodge und chillen.
Heute wechseln wir unser Zelt - wir dürfen die letzte Nacht in einem Zelt auf dem Fluss verbringen :-). Am Nachmittag steht heute ein geführter Game Drive in der Buffalo Core Area auf dem Plan. Ich werde vermutlich heute abend noch berichten, denn die nächsten 2 Tage sind wir im Camp Kwando, wo es kein Wifi gibt.
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Vic Falls
Tja, nun ist er schon wieder da - der letzte Abend. Dabei sind wir ja gerade erst in Zimbabwe angekommen... Heute morgen klingelte der Wecke...
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Tja, nun ist er schon wieder da - der letzte Abend. Dabei sind wir ja gerade erst in Zimbabwe angekommen... Heute morgen klingelte der Wecke...

















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