Samstag, 1. Juni 2024
2 Tage Camp Kwando und auf nach Botswana
Yeahhh, zurück in der modernen Online-Welt ;-) Dann fasse ich jetzt mal die letzten 2 Tage zusammen.
Schweren Herzens haben wir von der tollen Ndhovu Lodge Abschied genommen und sind weitergezogen in die Nähe von Kongola, ins Camp Kwando, welches am Fluss Kwando liegt. Die Fahrt dorthin war sehr unspektakulär - Teerstrasse, gesäumt von Dörfern, Rindern, Ziegen, Esel und vielen Menschen. In Kongola haben wir einen kurzen Stopp zum Tanken eingelegt und noch im örtlichen Metro Markt reingeschaut. Dann waren wir auch schon fast da. Das Camp ist wunderschön angelegt und sehr geschmackvoll gestaltet. Der Strom wird hier fast zu 100 % durch Solar erzeugt. Wir hatten ein tolles Chalet (mit Zeltwänden und richtigem afrikanischen Reetdach) mit Blick auf den Fluss. Da der Kwando nach 4 Dürrejahren sehr wenig Wasser führt, ging unser Blick dann allerdings nur auf das Schilf. Am Nachmittag angekommen, schlenderten wir nur ein wenig duch die Camp Anlage. Plötzlich war ein lautes Rascheln aus dem Schilf kommend, zu hören. Gespannt schauten wir, wer oder was sich da seinen Weg bahnte: 2 kämpfende Warane! Blöderweise waren sie so schnell wieder weg, dass ich sie nicht mehr fotografieren konnte. Leider haben sie sich danach auch nicht mehr sehen lassen. Den Rest des Tages haben wir dann nur noch gechillt. Gestern morgen sind wir dann in den angrenzenden Mudumu Park (gehört auch zum Bwabwata) gefahren. Die Frau am Parkeingang händigte uns einen Wegeplan aus und teilte uns auch mit, welche Wege wir auf gar keinen Fall fahren sollen - zuviel zu tiefer Sand. Daran hielten wir uns natürlich unbedingt. Im Park war absolut nix los - keine Menschenseele, leider auch kaum Tiersichtungen. Ein paar Hippos im Wasser, viele Impalas, ein paar Geier und auch mal 2 Elefantenbullen in sicherer Entfernung. Dann kamen wir an eine Stelle des Weges, wo auf der Karte 4x4 eingezeichnet war und sie uns gesagt hatte, dass es sandig ist. Und das war es auch - seeeehr viel und seeehr tiefer Sand, und immer wenn wir dachten, es wäre vorbei, kam eine noch schlimmere Strecke. Puuuuh, ich hatte echte Schweissausbrüche, auch Casi war angespannt und hat den Weg aber sehr konzentriert und ruhig gemeistert. Als wir abends der Lodge-Betreiberin Anke davon erzählten, meinte sie nur erschrocken "Ihr seid aber nicht bis zur Campsite 3 gefahren?" "Ähmm, doch sind wir..." "Das ist eine richtig schlimme Strecke, da zu fahren ist schon sehr heftig!" Immerhin haben wir jetzt auch Tiefsand Erfahrung :-) , muss aber nicht nochmal sein. Das war allerdings die aufregendste Zeit in diesem Park... Ach, ein paar Störche haben wir noch gesehen, die wir bisher nicht kannten, dass war dann auch schon alles an Sichtungen. Gegen frühen Nachmittag sind wir dann wieder rausgefahren und haben uns in der Lodge von der aufregenden Fahrt erholt. Wir hatten überlegt am späten Nachmittag noch eine kleine Runde im Park zu drehen (auf den Wegen ohne Tiefsand!), hatten dann aber doch keine Lust mehr. So haben wir auch gestern den Nachmittag ganz chillig verbracht. Heute morgen ging es dann wieder auf die Strasse Richtung Botswana, wo wir dann am Mittag an der Grenze angekommen sind. Vorher haben wir unsere restlichen namibischen Dollar in Katima Mulilo im Supermarkt noch ausgegeben. Die Ausreise aus Namibia ging ziemlich schnell und einfach vonstatten, die Einreise in Botswana war ein bisschen länger: hier fährt man erst mit dem Auto duch ein Desinfektionsbecken, dann muss man aussteigen und auf eine Desinfektionsmatte treten und zwar mit allen Schuhen, die man dabei hat. Ok, über den Sinn muss man echt nicht nachdenken... Danach durften wir dann aber einreisen. Auf dem Weg nach Kasane, wo wir jetzt 3 Nächte in einem Hotel sind, haben wir den Chobe Nationalpark durchquert. Schon nach einigen hundert Metern hatten wir mehr Tiere gesehen, als gestern die ganzen Stunden im Mudumu.
Kasane ist für uns allerdings ein echter Kulturschock: viiiele Autos, viiiiele Menschen, laut, Trubel, Musik - mittendrin laufen Paviane und Warzenschweine rum. Crazy! Und dazu gibt es noch jede Menge Mücken.... Wir sind dann zu Fuss zum Einkaufszentrum gelaufen (als einzige Weisse), haben Geld geholt und die Pula auch gleich wieder im Supermarkt ausgegeben. Heute abend haben wir im Hotel gegessen (auch hier sollte man abends nicht mehr zu Fuss herumlaufen), es gab landestypische botswanische Gerichte: Pizza und Burger :-))
Morgen früh gehts dann auf Selbstfahrertour durch den Chobe - ich werde morgen abend wieder berichten...
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Vic Falls
Tja, nun ist er schon wieder da - der letzte Abend. Dabei sind wir ja gerade erst in Zimbabwe angekommen... Heute morgen klingelte der Wecke...
-
Tja, nun ist er schon wieder da - der letzte Abend. Dabei sind wir ja gerade erst in Zimbabwe angekommen... Heute morgen klingelte der Wecke...





















Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen